BRENNEREIEN

DuVallon Absinthe, Jean-Jacques Charrère

Absinth Brennerei DuVallon, Jean-Jacques Charrère

Dieser legendäre Brenner des Val-de-Travers, ehemalige Journalist und Fotograf, ist einer der meisterlichsten Absinthproduzenten, der von Experten am meisten geschätzt wird. Und das aus gutem Grunde, denn blaues Blut fließt in seinen Adern. Seine Großtante La Malote, die 1969 starb, soll den besten Geheimabsinth des Tals hergestellt haben. Auch seine Mutter, La Marta, war ebenfalls Schwarzbrennerin. Jean-Jacques wuchs inmitten von Anisdämpfen ihrer Produktion in der Garage des Familienhauses in Fleurier auf.

„Wir haben die Zutaten in der Apotheke besorgt und auf Anweisung unserer Mutter alles in den Alembik geworfen. Samstags und sonntags kamen Leute, um ihren Absinth abzuholen. Wir haben auch ein Bistro geführt“. Als Uhrmacherin angestellt, fing sie mit dem Brennen an, als ihr Sohn geboren wurde. La Marta kümmerte sich um den Alembik, während der Vater, Bubu, Neffe von La Malotte, die Kunden empfing… und „den Gewinn vertrank, sagte meine Mutter mit einem Grinsen“.

La Malotte, die geheimnisvolle Schwarzbrennerin des Val-de-Travers (1965)
La Malotte, die geheimnisvolle Schwarzbrennerin des Val-de-Travers, 1965 in ihrer Küche.
Absinth Alembik
Das heimliche Alembik von Marta, der Mutter von Jean-Jacques Charrère.

In den vierzig Jahren des Untergrunds schlug die Alkoholverwaltung oft zu. Das letzte Mal, als Marta 70 Jahre alt war. Unter Androhung einer 20-tägigen Haftstrafe wegen der Destillation von 1230 Litern Absinth antwortete sie dem Richter: „Ich habe gute Arbeit geleistet. Mein Absinth war gut!“

Und Jean-Jacques mit einem Lächeln: „Ein paar Tage später roch es in ihrem Haus wieder nach Absinth. Du musst die Geldstrafe bezahlen, sagte meine Mutter…“

Dies ist das Rezept seiner widerständigen Mutter aus dem Jahr 1951, das Duvallon in einer Vielzahl von Absinthen neu interpretiert, abwechselnd anislastig, bitter, süß, weiß oder grün. Rezepte, die er verfeinerte, indem er seine Signatur hinzufügte, wie diese südlichen Pflanzen oder diese frischen Korianderblätter.

DuVallon Absinthe

Absinth DuVallon 70cl

CHF53.00

Hier ist der „Klassiker“ des bekannten DuVallon, ein anislastiger und süßer Blanche, „ein Absinth für Aperitifs mit Freunden ohne viel Aufhebens“, lacht sein Erfinder. Mild auf der Zunge, kräftig am Gaumen, zeigt er keine Dominanz von Kräutern, Blumen oder Komplexität. Ein bekömmlicher weißer Absinth, ein Muss.

Brenner: DuVallon, Jean-Jacques Charrère
Alkoholgehalt: 53 Vol.-%
Inhalt: 70cl

Absinth Lait du Jura 70cl

CHF53.00

Lait du Jura: Jura-Milch war einer der vielen Geheimcodes, um während des Verbots in den Bistros des Vallon einen Bleue zu trinken. So auch dieser Blanche, der vom „boueuse“ (Schlammigen) inspiriert ist, den die Mutter des Brenners heimlich zubereitet hatte. Sehr süß, sehr anislastig.

Brenner: DuVallon, Jean-Jacques Charrère
Alkoholgehalt: 53 Vol.-%
Inhalt: 70cl

Absinth La Veuve Verte 50cl

CHF51.00

Ein bitterer grüner Absinth, der sich für das Löffel-Zucker-Ritual eignet, um ihn zu süßen. Seine ganz natürliche grüne Farbe ist auf die langsame Mazeration von Römischem Wermut, Ysop und Zitronenmelisse zurückzuführen. Geschmacklich ein intensiv pflanzliches Aroma.

Brenner: DuVallon, Jean-Jacques Charrère
Alkoholgehalt: 69 Vol.-%
Inhalt: 50 cl

Absinth Nocif 70cl

CHF52.00

Ein „Nocif“ (schädlicher) Blanche wie ein Augenzwinkern an diejenigen, die sagten, Absinth würde verrückt machen, ehe er verboten wurde. In diesem Nektar werden die typischen Aromen des Wermutkrauts der Region wie in einem Blütenfeuerwerk entzündet. Er ist trocken und köstlich bitter.

Brenner: DuVallon, Jean-Jacques Charrère
Alkoholgehalt: 53 Vol.-%
Inhalt: 70 cl

Absinth Nocif verte 50cl

CHF50.00

Hier ist ein Absinth mit Originalpflanzen für geschmacklich verblüffende Eindrücke. Frischer Koriander, Zitronengras, provenzalische Pflanzen, langsam mazeriert für eine hübsche grüne Farbe. Ein sehr süßes, sehr pflanzliches, komplexes Rezept.

Brenner: DuVallon, Jean-Jacques Charrère
Alkoholgehalt: 65 Vol.-%
Inhalt: 50 cl

Absinth Blandine 50cl

CHF51.00

Pastisliebhaber werden diese Blandine zu schätzen wissen, die reich an Sternanis und Lakritz ist. Und aus gutem Grund entwickelten die Schwarzbrenner in den 1960er Jahren diese „pastisartigen“ Rezepte, um mit dem damals angesagten französischen Anisalkohol zu konkurrieren. Kaum bitter ist er dennoch stärker als sein südlicher Cousin, indem er 65 Vol.-% Alkohol austitriert.

Brenner: DuVallon, Jean-Jacques Charrère
Alkoholgehalt: 65 Vol.-%
Inhalt: 50cl