Blog

Bioveresse: der erste Bioabsinth der Schweiz

Bioveresse: der erste Bioabsinth der Schweiz

Das ist der erste Bioabsinth der Schweiz! 2018 aus dem Alembik von Philippe Martin entsprungen, ist La Bioveresse das Ergebnis aus acht Pflanzen, von denen vier von dem Brenner selbst in seinem Garten gegenüber seiner Brennerei angebaut werden. Jetzt entdecken auf AbsintheMarket!

Absinth Bioveresse 100cl

CHF79.00

Hier ist der einzige Schweizer Absinth aus biologischem Anbau! Ohne Sternanis oder Lakritz werden rustikale und erdige Noten hinzugefügt, die durch kräftige blumige und pflanzliche Noten sublimiert werden. Gut für den Gaumen und für den Planeten.

Brenner: Absinthe La Valote Martin, Philippe Martin
Alkoholgehalt: 55°
Inhalt: 100cl, 50cl, 10cl, 4cl

Absinth Bioveresse 50cl

CHF44.00
Hier ist der einzige Schweizer Absinth aus biologischem Anbau! Ohne Sternanis oder Lakritz werden rustikale und erdige Noten hinzugefügt, die durch kräftige blumige und pflanzliche Noten sublimiert werden. Gut für den Gaumen und für den Planeten. Brenner: Absinthe La Valote Martin, Philippe Martin Alkoholgehalt: 55° Inhalt: 100cl, 50cl, 10cl, 4cl

Absinth Bioveresse 10cl

CHF19.00
Hier ist der einzige Schweizer Absinth aus biologischem Anbau! Ohne Sternanis oder Lakritz werden rustikale und erdige Noten hinzugefügt, die durch kräftige blumige und pflanzliche Noten sublimiert werden. Gut für den Gaumen und für den Planeten. Brenner: Absinthe La Valote Martin, Philippe Martin Alkoholgehalt: 55° Inhalt: 100cl, 50cl, 10cl, 4cl

Eine lange Suche nach dem perfekten Geschmack

Einen Bioabsinth herstellen? Einfach, werden einige sagen. Und dennoch. Philippe Martin brauchte vier Jahre, um die richtige Ausgewogenheit der Aromen zu finden. Denn es gab einen Haken: Die benötigtem Pflanzen aus biologischem Anbau zu finden.

Für Römischen und Gemeinen Wermut, wie auch Ysop und Zitronenmelisse, war das kein Problem: Er baut sie selbst ohne Pestizide in seinem 250 m² großen Garten an, der die strengen Anforderungen des Schweizer Biolabels Knospe erfüllt. Bei den anderen Pflanzen war dies jedoch komplizierter.

„Ich habe in der Schweiz Anis und Fenchel aus Bioanbau gefunden, doch musste ich auf andere Pflanzen verzichten, wie Lakritz und Sternanis, die nicht als Bioprodukte erhältlich waren.“

Schade, dass der Brenner darauf verzichten muss.

Nur acht Pflanzen für kräftige und rustikale Aromen

Im Schatten seiner ausgezeichneten Brennerei, eingebettet im Val-de-Travers, auf der ältesten Absinthfarm des Landes (1777), startete der Meister seine Experimente. Eins. Dann zwei. Allerdings waren sie nicht zufriedenstellend.

„Ich wollte mich nicht damit zufrieden geben, einen Bioabsinth nur allein deswegen zu kreieren, um auf der Trendwelle zu reiten. Er musste gut werden.“Also fing er noch einmal von vorne an. Bis zum Erreichen des idealen Gleichgewichts, ohne die Süße von Lakritz und die Rundheit von Anis.

Das Ergebnis war dieser einzigartige, trockene, kräftige Absinth mit Aromen, die mit dem Terroir eng verbunden sind.

Er nannte ihn „Bioveresse“, wie eine Offenbarung. In Hommage an das charmante Dorf Boveresse, in dem sich die Brennerei La Valote Martin befindet. Boveresse und sein historischer Trockenspeicher für Absinth (1893), der Mittelpunkt des Anbaus von Wermutkraut in der Schweiz war, bevor er wie auch das Getränk selbst 1910 verboten wurde.

Ein rustikaler Absinth für geschulte Gaumen

Myriam Monot, unser Verkoster, klassifiziert diesen Bioveresse als „rustikal“ mit erdigen Aromen. Er unterstreicht seine kraftvolle Bitterkeit, gewürzt mit wunderschönen pflanzlichen, aber auch blumigen Komponenten, die typisch für den Wermut sind, der von den Kalksteinböden des Val-de-Travers geerntet wird. Mit einer Kelle ist das Phänomen der Trübung von purem Absinth in Kontakt mit Wasser weniger markant als bei klassischem Absinth.

Ein Absinth für eingeweihte Gaumen, die seine Authentizität sicher zu schätzen wissen: Er geizt nicht mit seinen Reizen hinter offensichtlicher Lieblichkeit. Und er hat bereits seine Anhänger*innen gefunden. Unsere Verkosterin ist eine von ihnen.

Philippe Martin, ein kreativer und engagierter Brenner

Philippe Martin gehört zu den jungen Brennern voller Talent und Kreativität, auf die wir stolz sind, sie zu unseren Meistern zu zählen.

Seine Leidenschaft für Absinth hat er von seinem Vater Francis, einem bedeutenden Schwarzbrenner aus der Zeit der Prohibition, der mehr als 33 Jahre lang im Schatten des Gesetzes brannte. Er gab alle seine Geheimnisse und Rezepte an seinen Sohn weiter, der nicht zögerte, seine vielversprechende Karriere in einem amerikanischen Konzern aufzugeben, um die Familientradition am Leben zu erhalten.

Philippe stellt mittlerweile rund zehn Nektare her, die in der Schweiz und im Ausland die renommiertesten Auszeichnungen erhalten haben; vom kraftvollen Originale (72 Vol.-% Alkohol) über den süßen Marylin, bis hin zum grünen Absinth Esmeralda mit Zitrusnoten oder dem Grenouillarde, perfekt für Einsteiger…

La Bioveresse basiert auf einem echten Engagement für den Planeten, der 2019 zusammen mit 40 anderen Familien des Val-de-Ruz (NE) an der „Zero Waste“-Challenge teilgenommen hat.

Sein Bioveresse macht mittlerweile 4 % der Jahresproduktion von rund 9.000 Litern aus.